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Der perfekte Tag in Dreetz

Rund 600 Besucher zählte der 24. MAZ-Osterspaziergang. Zum achten Male bot das Arboretum „Lüttgen Dreetz“ dafür die ideal Kulisse. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten die Gäste einen unterhaltsamen Nachmittag, der dank der drei geführten Wandertouren auch viel Information bereit hielt.

Dreetz. Besser hätte es nicht sein können. Rund 600 Besucher nutzen am Sonnabend den ersten richtigen Frühlingstag des Jahres, um beim MAZ-Osterspaziergang im Arboretum „Lüttgen Dreetz“ einen Ausflug in die erwachende Natur zu wagen.
osterspaziergang 2016

 

Und der lohnte sich ganz ohne Zweifel. Die Gäste genossen den Sonnenschein draußen im Grünen sichtlich. Dass es dazu noch eine ordentliche Portion Unterhaltung gab, Kuchen, Bratwurst, Kaffee, regionale Produkte all das machte den Nachmittag perfekt. Mit der Landfrauengruppe Havelaue waren Anbieter bis aus Rathenow angereist. Der Neustädter „Kinderladen“ war ebenso wieder mit dabei wie Fischer Peter Lehmann aus Hohennauen, Marlies Müller aus Neustadt mit ihren Basteielen und Geschenkartikeln, Imker Oliver Schulze, Gärtner Torsten Rose aus Segeletz oder der Dreetzer Reiterhof Neumann. Von der Freilichtbühne aus hallten Soul und Funk der „Kyritzer Jamband“ über das weitläufige Gelände.

 

Höhepunkt der Veranstaltung waren aber wie in jedem Jahr die geführten Wanderungen durch die Umgebung. Michael Noack von der Oberförsterei Neustadt zog mit einer Gruppe rund vier Kilometer durch den Wald und erklärte ausführlich die Arbeit der Förster. Sein Kollege Roland Protz, Hausherr des Arboretums, führte Besucher durch die seit 16 Jahren bestehende Gehölzsammlung. „Man kann hier sehen, wie die Natur sich entwickelt“, schwärmte er. „Alles, was Sie hier an jungen Bäumen sehen, ist erst in den letzten Jahren gewachsen. Den deutlich stärksten Zulauf hatte Carsten Schmidt, der wie schon im vergangenen Jahr fachkundig eine Wanderung durch die Überbleibsel der einstigen Dreetzer Sprengstofffabrik führte. Weit über 100 Wanderer schlossen sich an. Die Tour quer durchs Gelände erwies sich auch physisch als ausgesprochen anspruchsvoll. Die Anlagen des Arboretums boten am Ende aber beste Voraussetzungen für eine erholsame Rast.

kyritzer jamband
Zum 24. Mal hatte die MAZ zu dem Frühlingsfest eingeladen und zum achten Mal erhielt sie dabei ebenso tatkräftige wie routinierte Unterstützung der Dreetzer Gastgeber. Ob Förderverein Dreetz, freiwillige Feuerwehr, Kita oder Jugendclub – sie alle trugen dazu bei, dass die Besucher sich wohl fühlen konnten. Alle – Akteure wie Gäste – zeigten sich am Ende zufrieden: Es war ein wunderschöner Tag. Mit der 25. Auflage im kommenden Jahr feiert der MAZ-Osterspaziergang Jubiläum – ganz bestimmt wieder in Dreetz.
 

Von Alexander Beckmann

Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Der-perfekte-Tag-in-Dreetz abgerufen am 5.04.2016

Oh, es riecht gut . . .

Im Backofen des Dreetzer Arboretums garten am Heiligabend die verschiedensten Weihnachtsbraten

Von Alexander Beckmann

Dreetz. Den Wald riecht man im Dreetzer Arboretum natürlich immer. Manchmal, bei Veranstaltungen, streicht auch Holzrauch durch die Gehölzsammlung oder Bratwurstduft. Eventuell steuert der Lehmbackofen  dann Aromen von frischem Brot und Kuchen bei.weihnachtsbraten

Am vergangenen Donnerstag lag aber eindeutig ein Duft von Festessen in der Luft. Wieder hieß es am Vormittag des Heiligabends „Männer machen den Weihnachtsbraten“. Ein gutes Dutzend Bräter füllte den Ofen.  Die Handvoll Freizeitköche rundherum hatte gut zu tun. Kaum Treten konnte man in dem kleinen Backhaus. Das eine oder andere Bier verkürzte die Pausen zwischen dem Begießen, Bepinseln und Wenden der immer knuspriger werdenden Festtagsbraten. Nur Revierförster Roland Protz als Gastgeber wirkte etwas übermüdet. „Dienstagfrüh hab ich den Ofen angeheizt“, erzählte er. „Weil wir noch ein bisschen was am Ofen gemacht hatten. Das musste erst trocknen.“ Und von da an durfte das Feuer eben nicht ausgehen.

Aber eigentlich ist das längst Routine: „20 Mal ist der Ofen in diesem Jahr bestimmt angefeuert worden“, schätzt  Protz. Allerlei Veranstaltungen vom Osterspaziergang, über das Arboretumfest, das Herbstfest, bis hin zu privaten Feiern boten den Anlass. An die zehnmal gab es den Backtag – immer am dritten Sonnabend des Monats. Nur einer fiel aus, weil an dem im Jahr 2003 errichteten Ofen gebaut werden musste. Auch am letzten Tag des Jahres wird der Ofen noch einmal für eine Silvesterparty angeheizt.

Dass sich der Aufwand lohnt, da waren sich die Festtagsköche am Heiligabend einig. Ihre Rezepte für den perfekten Weihnachtsbraten unterschieden sich allerdings durchaus. Immerhin: Gans mit einer Füllung aus Eiern, Kräutern, Weißbrotwürfel und Champignons wurde wärmstens empfohlen. Direkt am Ort des Geschehens zu kosten war leider nicht drin. Aber gerochen hat es einfach nur nach purem Genuss.

(Aus MAZ - KYRITZER TAGEBLATT - vom Montag, 28. Dezember 2015)

Treffsicher mit der Kübelspritze und beim Bäumeraten

Förderverein und Landeswaldoberförsterei Grünaue waren Gastgeber des Arboretum-Festes

 jagdhund

Dreetz -  Das Arboretum in Lüttgen Dreetz hatte sich am Sonntagnachmittag auf viele Kinder eingestellt. Sie waren vom Förderverein Dreetz und der Landeswaldoberförsterei Grünaue zur Kindertagsfeier eingeladen worden. Gleichzeitig fand das traditionelle Arboretumfest statt.

 

Spiel und Spaß gab es zum Beispiel bei der Jugendwehr. Treffsicherheit konnten die Kinder an der Kübelspritze ausprobieren. Die Polizei codierte Fahrräder und informierte über die richtige Sicherung des Eigentums. Man konnte dem Entstehen von Holzpilzen mit der Kettensäge zuschauen und sich baumtechnisch weiterbilden. Michael Noack von der Oberförsterei Neustadt hatte ein Baumartenquiz mitgebracht. Zu bestimmmen waren zehn Stämme- Das erwies sich als nicht ganz so einfach. Während die Birke oder Buche fast jeder erkannte, fiel den Gästen die Bestimmung der Douglasie und Eiche schon schwerer. Für die Douglasie hatte Noack einen Tipp: "Reibt man ihre Nadeln, riecht es nach Zitrone", sagte er. Und er wusste, dass im Kyritzer Märchenwald Douglasien zu finden sind. Noack beantwortete auch aktuelle Fragen zur Forstwirtschaft.

 baumquiz

Beim Jugendclub Dreetz konnten die Kinder basteln und auf einem Pferd reiten. Bei der Jagdhundevorführung wurde untere anderem gezeigt, wie die Tiere apportieren. Ein Wandertischler erzählte über seine Arbeit. Es gab Handarbeiten zu kaufen und Dekorationen für den Gartten. Kuchen kam aus dem Lehmbackofen.

 

Revierförster Roland Protz moderierte. Er dankte den Dreetzern für ihre Unterstützung bei der Ausrichtung des Festes. Die Volkssolidarität hatte für den Kuchen gesorgt und Jugendclub, Feuerwehr sowie die Gemeinde ihren jeweils eigenen Anteil am Spaß. waldarbeiter

 

Das Arboretum ist mittlerweile 15 Jahre alt. Es erstreckt sich auf einer Fläche von acht Hektar. Dort gibt es gegenwärtig mehr als 100 verschiedene Laub-, Nadel- und Strauchgewächse. Der Umfang der Sammlung erweitert sich jährlich. Privatpersonen und Firmen finanzieren den Kauf von Bäumen. Sie bekommen zum Arboretumfest ihre Patenschaftsurkunden überreicht.

 

(Aus: Märkische Allgemeine vom 01.06.2015)

fliedertaenzer

Fest im Arboretum

1800 Besucher bei Dreetzer Weihnachtsmarkt

 

Als ein wahrer Publikumsmagnet entpuppte sich am Sonntag der Weihnachtsmarkt im Arboretum „Lüttgen Dreetz“ unweit von Neustadt. 1800 Gäste besuchten das Fest, bei dem es Live-Musik und Tanz gab. Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt der Friesacker „Fliedertänzer“.

Dreetz. Fast hätte das Wetter den Organisatoren des Weihnachtsmarktes im Arboretum „Lüttgen Dreetz“, der Gemeinde Dreetz und dem Förderverein, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch Regen und Sturmböen hatten sich zum Glück verzogen, als dann Sonntagnachmittag die ersten Gäste kamen. Zum Schluss des mittlerweile zwölften Weihnachtsmarktes waren es mehr als 1800 Gäste. Dass der tags zuvor aufgestellte Weihnachtsbaum samt Beleuchtung nach den nächtlichen Wetterkapriolen immer noch windschief dastand, übersahen die Besucher großzügig. Dafür gab es umso mehr an den zahlreichen Ständen auf dem Gelände des Arboretums zu entdecken. Selbstgebasteltes wurde ebenso angeboten wie Selbstgebackenes. Frisch geräucherter Fisch war genauso gefragt wie Wild. Kinder konnten Karussell fahren und auf Ponys reiten.

Auch im Holzpavillon herrschte die ganze Zeit reges Treiben. Neben vielen Händlerständen hatte auch die Dreetzer Feuerwehr an ihrem Bratwurstgrill alle Hände voll zu tun. Für reichlich Unterhaltung auf der Bühne sorgten unter anderem der Chor der Volkssolidarität und die Kinder von der Dreetzer Kita.

 palaststrolche

Ordentlich Stimmung machten zudem die „Schimmler“ aus Rathenow mit ihrer Musik aus den 1960er Jahren. Für ihren grandiosen Auftritt bekamen schließlich auch die „Fliedertänzer“ aus Friesack erneut reichlich Beifall. Besinnliche Klänge stimmten die „Rhinluch-Musikanten“ am späten Nachmittag an, bevor sich dann die Gäste, die aus mehreren Landkreisen angereist waren, ­wieder auf den Heimweg machten.publikum

 

 

 

 

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Landesoberförsterei führt um Dreetz durch Wald und Flur

 

Abenteuerlicher MAZ-Osterspaziergang

13 Osterspaziergang 2015

Dreetz. Mit den Fingern schnipsen und plötzlich 70 Jahre in die Vergangenheit katapultiert sein, das vermochte sich keiner der Teilnehmer des diesjährigen MAZ-Osterspaziergangs in Dreetz so einfach vorzustellen. Man spazierte am Sonnabend schließlich durch einen menschenleeren Wald, in dem vor genau 70 Jahren noch weit mehr als 2000 Arbeiter tätig waren. Beim genaueren Hinsehen erkannte man die Reste der schon damals getarnten Munitionsfabrik, die dann nur noch wenige Tage lang arbeitete, bis sie am Kriegsende von den Sowjetsoldaten übernommen wurde.

 

Wo sich auf diesem riesigen Areal einst was befand, konnte der Dreetzer Gemeindevertreter Carsten Schmidt nur ansatzweise erläutern. Zu groß war diese Pulverfabrik mit ihren weit mehr als 300Bunkern einst. Über sie machte Schmidt sich schlau, seitdem er vor 14 Jahren erst aus der Dortmunder Region in den Ort zog – in dem jahrzehntelang über diesen Teil der Dreetzer Historie geschwiegen wurde, und das offenbar vor allem auch wegen der unzähligen Zwangsarbeiter.

 

„Es gibt viele Gerüchte. Aber der im Fall eines Luftangriffs in die Erde einziehbare Schornstein des werkseigenen Kohlekraftwerks gehört zu den Mythen, die keine Mythen sind“, erzählte Schmidt und führte seine Gruppe zu dessen Standort.

 

Dieser 23. MAZ-Osterspaziergang war mit seinen Wegen querfeldein der wohl abenteuerlichste überhaupt seit Beginn dieser Tradition. Doch die Fabrik-Route war nur eine von dreien, die am Sonnabend im Baumlehrpark Arboretum Lüttgen Dreetz mit je 30 bis 50 Wanderern starteten: Förster Roland Protz nahm die Gäste mit auf den Weg zum Dreetzer See. Förster Michael Noack führte seine Gruppe durch die umliegende Botanik.

 

Die Landeswaldoberförsterei war schließlich einmal mehr Gastgeber des MAZ-Osterspaziergangs, der auch mit Unterstützung des Dreetzer Fördervereins über die Bühne ging. Und während auf dieser das „Timann-Duo“ mit Akkordeons Stimmung machte, konnten sich die Kleinsten bei den Angeboten des Spielmobils der Berlin-Brandenburgischen Landjugend austoben. Gestärkt wurde sich mit Bratwurst oder Boulette von der Feuerwehr oder Brot und Kuchen aus dem Arboretum-Lehmbackofen. Honig gab aus es Barsikow, Räucherfisch aus Hohennauen und weiteren Kuchen von der Dreetzer Kita „Palaststrolche“. Auch der Dreetzer Jugendclub und der Kinderladen aus Neustadt waren neben weiteren Akteuren mit von der Partie.

 

Die Besucherzahl erreichte im Verlauf des Nachmittags bald die 500. Das Bilderbuchwetter zog zahlreiche Gäste auch aus dem benachbarten Kreis Havelland an. Ansonsten kam die Mehrzahl der Besucher  aus der gesamten weiteren Umgebung bis Wusterhausen und Kyritz, aber auch aus Dreetz selbst. Die Dreetzer Angelika und Peter Grunow etwa sahen sich an, was der Mann namens „Wandertischler“ mit seiner mobilen Werkstatt so alles drauf hat: Torsten Weber – auch einer aus Dreetz.

Von Matthias Anke

 

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Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Abenteuerlicher-MAZ-Osterspaziergang abgerufen am 09.04.2015

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