Mittwoch, Dezember 08, 2021

Hubertusmesse im Pavillion des Arboretum Lüttgen Dreetz besuchten mehr als 100 Gäste

Wichtig ist ein besserer Umgang der Gesellschaft mit unseren Tieren

 

Am gestrigen Sonntag Vormittag war es wieder soweit - bereits zum 10. Mal trafen sich mehr als 100 Gäste im Pavillion des Arboretum zur traditionellen Hubertusmesse. Die Andacht hielten der Neustädter Pfarrer Wolf Fröhling und sein Kollege Lars Haake aus Sieversdorf. Musikalisch begleitet wurde sie von den Brandenburgischen Parforcehornbläsern Berlin.

 

 

Pfarrer Fröhling brachte in seiner Fürbitte zum Ausdruck, „dass ein besserer Umgang unserer Gesellschaft mit den Tieren wichtig ist“. Er appellierte an die Menschen, mit Flora und Fauna im Einklang zu leben. Das „Erntedankfest der Jäger und Forstleute“ in der freien Natur war einer von vielen Höhepunkten im Veranstaltungskalender des Arboretums für dieses Jahr.

 

Die Kollekte, die am Ende der Messe eingesammelt wurde, soll für die Erneuerung von Sitzgelegenheiten im Arboretum verwendet werden. Von einem weiteren Teil soll 2013 ein Zelt für die Ferienspiele in Dreetz gemietet werden und die Partnerkirchengemeinde in Tansania unterstützt werden.


Die Hubertusmesse:

Die Hubertusmesse ist eine instrumental erklingende Messe. Sie wird jährlich zu Ehren Gottes und zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus von Lüttich um den 3. November, dem Hubertustag, gehalten. Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein leidenschaftlich ausschweifender Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Später erkannte Hubertus in allen Wesen Geschöpfe göttlichen Ursprungs und hat sich deshalb hegend und pflegend für sie verwandt. Diese Grundhaltung der "Achtung vor dem Geschöpf" ging als Waidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein.

 

Die Hubertusmesse steht im engen Zusammenhang mit den sich verändernden Erscheinungen des Jahreskreises. Sie wird meist im herbstlichen Wald aufgeführt, der durch sein prächtig gefärbtes Laub, die Ernte der Früchte und die Jagd geprägt ist. Wenn die Hubertusmese in einer Kirche stattfindet, wird diese meist mit Utensilien aus Wald und Flur geschmückt. Die Jäger bringen ihre Hörner (und manchmal ihre Hunde) mit zum Gottesdienst.

 

Mit dem Blasen der Hubertusmesse folgen die Hornisten einem jahrhundertealten Brauch, bei dem die blasenden Hörner im Wald die fehlende Kirchenmusik für das Abhalten der liturgischen Messe vor Beginn oder am Ende der Jagd ersetzen. Eindrucksvoll entstehen mit den so genannten Cloches et carillons glockenartige Klänge, die den großen Kirchglocken in ihrer Wirkung kaum nachstehen.

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In den weitaus meisten Fällen handelt es ich heute bei einer Feier der Hubertusmesse nicht um eine Heilige Messe, sondern um ein Kirchenkonzert mit gottesdienstlichen Teilen oder um einen oft auch ökumenischen Wortgottesdienst mit der Messfeier entlehnten musikalischen Stücken.

(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

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