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Tierischer Spaß rund um das Arboretum Dreetz

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Beim 25. MAZ-Osterspaziergang spielte das Wetter erst nicht mit, doch dann kam mit Klärchen beste Laune auf in Lüttgen Dreetz. Wie gewohnt kamen die Gäste auf dem Gelände und den Wanderungen drumherum voll auf ihre Kosten. Am Rande wurde jedoch bekannt, dass es dieses Jahr zum ersten Mal kein „Arboretumfest“ geben wird. Dafür aber laden die Dreetzer andernorts ein.

Irgendwo bei 250 lag die Besucherzahl am Karsonnabend beim diesjährigen MAZ-Osterspaziergang in Dreetz und damit im unteren Bereich in der Geschichte dieser Wanderungen. Kein Wunder, hatten doch viele Wetterdienste 100 Prozent Regenwahrscheinlichkeit für die Mittagszeit angegeben. Doch Kenner wissen: Der Spaziergang erfolgt bei jedem Wetter. Es braucht dann nur die richtige Kleidung. So ist das seit 1993 schon. Selbst Schneetreiben gab es einst. Und weil trotzdem immer durchgehalten wurde, konnte auch diese Jubiläumswanderung starten: Es war die 25. Aktion ihrer Art.

Dass aber es noch kein ganzes Jahrzehnt ist, dass die Wanderung in Lüttgen Dreetz erfolgt, erfuhren die Gäste in einer kleinen Rückschau. Erinnert wurde daran, wie alles anfing, und zwar mit der Idee von MAZ-Kollegen rund um den früheren Kyritzer Redaktionsleiter Wolfgang Hörmann, einfach mal selbst etwas auf die Beine zu stellen. So ließ es sich am Dienstag nach Ostern schließlich auch noch über etwas anderes berichten, als fortlaufend Osterfeuer abzulichten.

Weiterlesen: Bericht vom Osterspaziergang 2017

1000 Gäste im Arboretum1000 Gaeste im Arboretum pdaArticleWide

Auch in seiner mittlerweile 13. Auflage zog der Weihnachtsmarkt im Arboretum von Lüttgen Dreetz wieder Menschen in großer Zahl aus der ganzen Region an. Das Programm auf der Bühne mit Joe Carpenter aus Rathenow und den Fliedertänzern aus Friesack kam genau so gut an, wie das Angebot an den zahlreichen Ständen im Holzpavillon und davor.

Weiterlesen: Bericht vom Weihnachtsmarkt 2016

Auf der Streuobstwiese des Dreetzer Arboretums können Besucher jetzt viele verschiedene Apfelsorten probieren. Seit sechs Jahren werden auf dem Gelände alte Obstsorten bewahrt. Inzwischen sind es rund 60. Die Erntezeit beginnt schon im späten Frühjahr mit den Kirschen.Apfelzeit auf der Streuobstwiese pdaArticleWide

 

Dreetz: Sie heißen Hasenkopf und Clapps Liebling, Purpurroter Cousinot und Prinz Albrecht von Preußen, Schöner von Nordhausen und Altländer Pfannkuchenapfel, und die Spätsommersonne lässt sie jetzt erstrahlen. Auf der Streuobstwiese des Dreetzer Arboretums ist die Apfelsaison voll im Gange.

Der Förster Roland Protz – er ist Hausherr des Arboretums in der Bartschendorfer Straße – zeigt sich mit dem Obstjahr schon jetzt zufrieden: „Für das Alter der Bäume haben wir ’ne ganze Menge Obst.“ Vor sechs Jahren wurde die Streuobstwiese als Teil der Gehölzsammlung eröffnet. Seit Mitte Juni die ersten Kirschen reif wurden, liefern die Bäume und Sträucher praktisch durchgehend Früchte: Stachel- und Johannisbeeren, Pflaumen und nun eben Birnen und Äpfel. Roland Protz schätzt den Bestand auf rund 60 Sorten. „Grundsätzlich sind es nur alte Sorten – und nur hochstämmige Bäume.“

apfel am baum

 

Denn die seien nun einmal typisch für so einen Standort: „Streuobstwiesen sind damals entstanden, weil man das Land gleichzeitig auch als Weide zum Beispiel für Schafe nutzen wollte.“ Aber die sollten natürlich nicht das Obst wegfressen. Auch in Dreetz stehen Weidetiere mit auf der Wiese. Doch die zwei Gotlandschafe dienen eher zu Demonstrationszwecken. „Ich kann nicht so viele Tiere halten, wie ich brauchte, um die Wiese abzuweiden“, erklärt Roland Protz. „Das macht eben sehr viel Arbeit.“

Die Streuobstwiese ist ständig gewachsen. Auch jetzt plant der Förster schon die nächste Erweiterung: eine Art Gnadenhof für Obstbäume. Protz stellt sich das so vor: „Wenn jemand sagt: Mensch, ich hab da so einen schönen alten Baum, weiß aber nicht wie ich ihn erhalten soll, dann könnten wir von Reisern in der Baumschule neue Setzlinge ziehen lassen und die hier einpflanzen.“

Unterstützt werden solche Ideen und das Arboretum insgesamt von der Forstverwaltung, von der Gemeinde Dreetz und vom Förderverein Dreetz. Er sammelt Spenden, die der Anschaffung neuer Pflanzen dienen. „Und wenn wir dann noch Paten dafür finden, ist das natürlich schön.“ Überall auf der Streuobstwiese weisen kleine Schilder auf Unterstützer hin. gotlandschaf

 

Ein gewisses Risiko gibt es dabei. Auch in der Vergangenheit ist nicht jeder Baum gediehen. „Einmal hatten wir ein Problem mit Wühlmäusen. Die haben uns zwei Bäume komplett abgefressen“, erzählt Roland Protz. „Jetzt bauen wir beim Pflanzen immer gleich einen Schutz mit ein.“ Ansonsten müssen die Bäume aber zusehen, wie sie zurechtkommen. „Wir machen grundsätzlich nichts mit Chemie. Wenn die Früchte klein sind, dann ist das eben so.“ Gewässert werde selbstverständlich. Und Reiner Lehmann, Gärtner im Ruhestand aus Wusterhausen, kümmert sich ehrenamtlich um den Gehölzschnitt. „Gute Tipps gibt er uns auch“, sagt Roland Protz.

Er selbst findet die aktuelle Apfelschwemme zwar ganz nett, seine Lieblingsfrucht ist aber die Quitte: „Wenn man die einkocht, ist das superlecker als Chutney – zum Beispiel zu Wild.“ Generell dürfe auf der Wiese jeder Besucher jede Frucht probieren – „aber nicht eimerweise wegtragen“.

Von Alexander Beckmann

 

Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Apfelzeit-auf-der-Streuobstwiese

Buntes Kinderfest im Arboretum

 

Dreetz Zu jeder Jahreszeit ist im unweit von Dreetz gelegenen Arboretum immer wieder etwas los. Man denke da nur an den MAZ-Osterspaziergang, der jedes Jahr viele hundert Besucher anzieht oder an die ebenfalls gut besuchte Hubertusmesse und den Weihnachtsmarkt. Buntes Kinderfest im Arboretum pdaArticleWide

 

Am Sonnabend lud der Neustädter Kinderladen als Danksagung anlässlich seines fünfjährigen Bestehens zum Kinderfest ins Arboretum ein. Frauen mit Kindern unterschiedlichen Alters hatten damals die Idee, etwas für Eltern und Kinder aus Neustadt und Umgebung zu tun. Daraus erwuchs der Kinderladen nebst Kreativwerkstatt mit Workshops. 

 

Mindestens 100 Kinder samt Eltern und Großeltern folgten der Einladung zum Fest trotz ungemütlichen Herbstwetters. Im Arboretum erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Auf der Bühne zog der Zauberer „Greywuschel“, alias Ursula Stöter, vom Hobbyzoo Krangen, die Kinder mit einer amüsanten Show in den Bann. Mit von der Partie waren Frettchen, Hühner und Ratten.

 

Beim Kreativladen selbst konnten die Kinder an mehreren Ständen basteln, malen, spielen oder sich ein Tattoo anmalen lassen. Im großen Holzpavillon gab es einen Bücherflohmarkt. Den Erlös daraus spendete der Kinderladen der Dreetzer Kita.

 

Zudem machte dort die Klasse 1a der Neustädter Grundschule einen Kuchenbasar, um die Klassenkasse aufzubessern. Nach dem Bühnenprogramm des Zauberers wurde die Hüpfburg aufgeblasen und der Reiterhof Neumann aus Dreetz bot den Kindern Pferdereiten.

Von André Reichel

aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Buntes-Kinderfest-im-Arboretum abgerufen am 13.10.2016

Neue Bäume für Dreetzer Obstbaumwiesen

Das Arboretum in Lüttgen Dreetz unweit von Neustadt/Dosse ist nun um eine weitere Obstbaumwiese reicher. Waldarbeiter pflanzten dieser Tage 20 Obstbäume. Dabei handelt es sich durchweg um alte und seltene Sorten. Der Förderverein Dreetz sucht nun Baumpaten, die mit ihrer Beteiligung das ganze Vorhaben unterstützen.

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Dreetz. Weit mehr als 100 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten sowie Strauchgewächse befinden sich derzeit auf dem Gelände des im Jahr 2000 als Außenprojekt der „Expo 2000“ angelegten Arboretums in Lüttgen Dreetz. Dazu gehören auch Obstbaumwiesen am Rande des rund acht Hektar großen Komplexes.

 

Dieser Tage wurden die bereits seit sieben Jahren bestehenden Obstbaumanpflanzungen um eine dritte Anlage mit 20 Bäumen erweitert. Für die neuen Apfel-, Birnen-, Süßkirsch-, Sauerkirsch-, Pfirsich- und Aprikosenbäumchen sucht der Förderverein Dreetz nun Baumpaten.

 
 

Mit der Pflanzung der 20 neuen Bäume hatten die vier Waldarbeiter Mario Baumgart, Frank Wulf, Hartmut Bräseke und Frank Maaß von der Landeswaldoberförsterei Grünaue einen ganzen Tag lang alle Hände voll zu tun. „Der Zeitpunkt für die Anpflanzung ist ideal, doch noch viel länger hätten wir damit nicht mehr warten können“, so Roland Protz von der Revierförsterei Schäferberg. Während die fleißigen Waldarbeiter die bis zu 60 Zentimeter tiefen Pflanzlöcher für die Bäume aushoben, bekamen diese von Gärtnermeister Lehmann aus Wusterhausen einen Pflanzschnitt verpasst, damit sie besser anwachsen.

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Förster Protz freut sich sehr über diese Neuanpflanzung: „Es ist eine echte Bereicherung für das ganze Arboretum.“ Rund 60 Arten sind nun auf den Obstbaumwiesen zu finden. „Es sind alles alte und oft auch seltene Sorten, denn wir wollen dazu beitragen, diese zu erhalten und den Besuchern die Vielfalt alter Obstsorten präsentieren“, sagte Roland Protz.

 

Eine Wiese in Sichtweite zu den bestehenden Obstbaumwiesen hat Roland Protz bereits als Erweiterungsfläche ins Auge gefasst. „Damit wird es bestimmt erst in ein oder zwei Jahren etwas werden“, sagte der Förster. Schon vorher aber soll direkt neben den Obstbaumwiesen eine Beerenhecke entstehen. „Davon können die Besucher gerne naschen und das das ganze Obstjahr hindurch“, sagte Roland Protz.

 

Gleiches gilt übrigens auch für die Früchte, die im Sommer und Herbst an den vielen Bäumen der ersten Obstwiese heranreifen. Die Besucher sollen sich schließlich nicht nur im Arboretum umsehen und die Natur mit dem Auge genießen, sondern auch das Obst probieren.

Von André Reichel

Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Neue-Baeume-fuer-Dreetzer-Obstbaumwiesen 

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