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MAZ-Osterspaziergänger trotzten dem Wetter

Trotz Kälte und Regen war der MAZ-Osterspaziergang am Sonnabend in Dreetz wieder ein Erlebnis. Rund 100 Gäste folgten der Einladung zum Familienfest und zu den Wanderungen, die viel Wissenswertes aus Natur und Geschichte vermittelten. MAZ Osterspaziergaenger trotzten dem Wetter pdaArticleWide

Trotz denkbar schlechter Wetterbedingungen erlebten die rund 100 Besucher des MAZ-Osterspaziergangs am Sonnabend in Dreetz einige unterhaltsame Stunden in der noch recht unterkühlten Natur. Als Hausherr des Dreetzer Arboretums war Förster Roland Protz von Anfang an optimistisch. „Um 14 Uhr wird es auflockern und dann gehen wir wandern“, prophezeite er und behielt sogar Recht.

 

Er und die Aktiven des Fördervereins Dreetz hatten das Gelände wieder auf alle Eventualitäten vorbereitet. Auf der Bühne unterhielten die Musiker von „Prignitzfolk“ die Gäste mit ihrer rein handgemachten Musik und ließen die Kälte fast vergessen. Der Lehmbackofen lieferte Brot und Kuchen. Am Feuer konnte man sich aufwärmen. Der „Osterhase“ des Dreetzer Jugendclubs verteilte kleine Überraschungen an die Kinder.

 

 

Viele Unterstützer fürs Programm

Im großen Holzpavillon stand die Dreetzer Feuerwehr am Bratwurstgrill. „Bei uns heißt das Motto heute: Darf’s auch ein bisschen mehr sein“, ulkte Wehrführer Thomas Dalchow. Mit rund 120 verkauften Bratwürsten waren die Feuerwehrleute am Ende ganz zufrieden.

Gleich nebenan boten Judith Fiedler, Petra Moring, Cordula Schulz und Isolde Steffen von der örtlichen Kita Kuchen aller Art an, den Erzieher und Eltern gebacken hatten. Angesichts der Umstände fielen die Einnahmen bescheidener aus als sonst. Ein bisschen was für den nächsten Kita-Ausflug kam aber zusammen. Der Perleberger Tierpark ist das Ziel.

 

Touren in die Natur und die Geschichte

Gegen 14 Uhr standen die Wanderungen an. Eine Tour übernahm Revierförster Roland Protz. Eine gute Stunde lang ging es durch das Arboretum mit seinen vielen Gehölzarten und weiter durch die Wälder rund um Lüttgen Dreetz.

Eine ganze Busladung Natur- und Geschichtsinteressierter stieg in den blauen RBB-Robur, der an diesem Tag zu Gast war. Joachim Ribbe berichtete den Mitfahrern Wissenswertes über die Pulverfabrik aus dem Zweiten Weltkrieg, deren Reste rund um Dreetz zu finden sind.

Zeitgleich machte sich Förster Michael Noack zusammen mit Heimatforscher Karsten Schmidt zu einer Rundtour auf den Weg. Etwa 15 Besucher begleiteten die Beiden. Karsten Schmidt zeigte anhand alter Fotos, wie das Sprengstoffwerk im Wald einst aussah. „331 Bunker und ein dichtes Netz von Betonstraßen wurden hier im Dreetzer Wald gebaut“, erklärte er.

Viel zu tun für die Forstwirtschaft

Am Weg stieß die Wandergruppe immer wieder auf große Holzstapel. Förster Michael Noack erläuterte: „All diese Bäume sind bei den Herbststürmen des vergangenen Jahres umgestürzt. Landesweit sind es geschätzt rund eine Million Festmeter Bruchholz. Ein Drittel davon liegt allein in der Prignitz und in Ostprignitz-Ruppin.“

Von André Reichel und Alexander Beckmann

Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/MAZ-Osterspaziergang-in-Dreetz2

Die Bildergalerie zum Osterspaziergang finden Sie unter http://www.maz-online.de/Lokales/Bildergalerien-Region/2018/4/Impressionen-vom-MAZ-Osterspaziergang#n29365921

Ansturm auf den „Weihnachtsmarkt im Wald“

Der Förderverein Dreetz, die Gemeinde Dreetz und die Landeswaldoberförsterei Grünaue hatten für Sonntag zum 14. Weihnachtsmarkt ins Arboretum eingeladen. Dort ließ sich am Ende ein Erfolg verbuchen: Unter dem Blätterdach dieser Gehölzsammlung feierten weit mehr als 2000 Gäste.

 

weihnachtsmarkt 2017 1Dreetz. Das erlebt Lüttgen Dreetz nicht alle Tage! Die kleine Ortslage von Dreetz war am Sonntag derart zugeparkt, dass jeder Ankommende am frühen Nachmittag schon ahnte, wie voll es dort auf dem Gelände der Landeswaldoberförsterei Grünaue werden wird. Dabei ist der traditionelle Weihnachtsmarkt im Ambiente der Gehölzsammlung, Arboretum genannt, schon immer begehrt. „Dieses Mal aber ist wirklich viel los, wir hatten einfach auch Glück mit dem Wetter“, sagte Carsten Schmidt am Eingang. Es war gegen 16.30 Uhr, noch immer kamen Gäste, da zählte Schmidt, der Gemeindevertreter ist und zum Förderverein Dreetz als Mitveranstalter gehört, 1400 zahlende Gäste.

 

Davon ausgegangen, dass zwei Erwachsene mindestens ein nicht zahlendes Kind mitbringen, darf von tatsächlich weit über 2000 Besuchern ausgegangen werden. „Das ist dann wenigstens mal kein Zuschussgeschäft“, freute sich Schmidt mit Blick auf Gema, Künstlerhonorare und etliche weitere Kosten.

 
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Auf dem Gelände gab es auch dieses Mal allerhand zu entdecken und auszuprobieren. Die Fliedertänzer traten auf, die Rhinluch-Musikanten und die Kita-Kinder „Palaststrolche“. Entlang zahlreicher Stände konnte gebummelt und eingekauft werden. Klar: Auch noch für Weihnachten. Und die Feuerwehr sorgte zuverlässig wie immer für Heißes – mit Bratwurst und Glühwein.

Von Matthias Anke

 

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aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Ansturm-auf-den-Weihnachtsmarkt-im-Wald

Tierischer Spaß rund um das Arboretum Dreetz

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Beim 25. MAZ-Osterspaziergang spielte das Wetter erst nicht mit, doch dann kam mit Klärchen beste Laune auf in Lüttgen Dreetz. Wie gewohnt kamen die Gäste auf dem Gelände und den Wanderungen drumherum voll auf ihre Kosten. Am Rande wurde jedoch bekannt, dass es dieses Jahr zum ersten Mal kein „Arboretumfest“ geben wird. Dafür aber laden die Dreetzer andernorts ein.

Irgendwo bei 250 lag die Besucherzahl am Karsonnabend beim diesjährigen MAZ-Osterspaziergang in Dreetz und damit im unteren Bereich in der Geschichte dieser Wanderungen. Kein Wunder, hatten doch viele Wetterdienste 100 Prozent Regenwahrscheinlichkeit für die Mittagszeit angegeben. Doch Kenner wissen: Der Spaziergang erfolgt bei jedem Wetter. Es braucht dann nur die richtige Kleidung. So ist das seit 1993 schon. Selbst Schneetreiben gab es einst. Und weil trotzdem immer durchgehalten wurde, konnte auch diese Jubiläumswanderung starten: Es war die 25. Aktion ihrer Art.

Dass aber es noch kein ganzes Jahrzehnt ist, dass die Wanderung in Lüttgen Dreetz erfolgt, erfuhren die Gäste in einer kleinen Rückschau. Erinnert wurde daran, wie alles anfing, und zwar mit der Idee von MAZ-Kollegen rund um den früheren Kyritzer Redaktionsleiter Wolfgang Hörmann, einfach mal selbst etwas auf die Beine zu stellen. So ließ es sich am Dienstag nach Ostern schließlich auch noch über etwas anderes berichten, als fortlaufend Osterfeuer abzulichten.

Weiterlesen: Bericht vom Osterspaziergang 2017

Jagdhunde beim Herbstfest im Mittelpunkt

Ganz im Zeichen der Jagdhunde stand das diesjährige Herbstfest auf dem Gelände der Landeswald-Oberförsterei Grünaue in Dreetz. Aber auch so einige Jagdhornbläsergruppen fanden wieder den Weg dorthin.

Dreetz Es war das siebte Herbstfest, für das zu Sonntag auf das Gelände der Gehölzsammlung „Arboretum Lüttgen Dreetz“ eingeladen wurde. Doch selten zuvor standen dort Jagdhunde derart im Mittelpunkt wie dieses Mal. „Das ist dem Engagement der Hundeführerin Anja Baumann aus Gartow zu verdanken“, erklärte Roland Protz von der Landeswald-Oberförsterei Grünaue, zu der das Arboretum gehört.Ob Langhaar, Kurzhaar oder Rauhaar: Teckel beziehungsweise Dackel fehlen natürlich nicht, wenn es um Jagdhunde geht.

 

Die Vierbeiner verschiedener Rassen zeigten, was sie drauf haben. Um Wild bei einer Nachsuche aufzuspüren oder es etwa durch ein Maisfeld zu „drücken“, braucht es schließlich ziemlich viel Hunde-Disziplin. Und weil das mittlerweile angesichts immer „hartnäckiger“ Wildschweine zum Beispiel längst nicht mehr ganz ungefährlich ist, wurde sämtliche Ausstattung drumherum erklärt – von relativ bissfester Kleidung bis hin zu Ortungstechnik für abhandengekommene Hunde.

 

Sieben Jagdhornbläsergruppen kamen nach Dreetz, spielten einzeln und auch gemeinsam.

Für die Musik sorgten wie immer ein halbes Dutzend Jagdhornbläsergruppen. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen, etwa aus Kyritz, Pritz­walk, aber auch Berlin. „Viele nehmen einen weite Anreise auf sich, obwohl sie hier kein Honorar bekommen“, erklärte Revierförster Protz dankend und auch mit Blick auf die vielen weiteren Mitorganisatoren vom Dorfförderverein Dreetz über die Jäger, die Trophäen und Fallensysteme erklärten, bis hin zu den Helfern am Backofen.

 

Ein Herbstfest ganz im Zeichen der Jagd: Trophäen wurden erklärt.

Auf dem Gelände folgen nun am ersten Sonntag im November die traditionelle Hubertus-Messe und am dritten Advent der Weihnachtsmarkt. Dann naht das Veranstaltungsjahr 2018. Es beginnt in Dreetz wie immer mit dem MAZ-Osterspaziergang.

 

Von Matthias Anke

 

 

 

Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Jagdhunde-beim-Herbstfest-im-Mittelpunkt

 

 

 

 

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Auch in seiner mittlerweile 13. Auflage zog der Weihnachtsmarkt im Arboretum von Lüttgen Dreetz wieder Menschen in großer Zahl aus der ganzen Region an. Das Programm auf der Bühne mit Joe Carpenter aus Rathenow und den Fliedertänzern aus Friesack kam genau so gut an, wie das Angebot an den zahlreichen Ständen im Holzpavillon und davor.

Weiterlesen: Bericht vom Weihnachtsmarkt 2016

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