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Jagdhunde beim Herbstfest im Mittelpunkt

Ganz im Zeichen der Jagdhunde stand das diesjährige Herbstfest auf dem Gelände der Landeswald-Oberförsterei Grünaue in Dreetz. Aber auch so einige Jagdhornbläsergruppen fanden wieder den Weg dorthin.

Dreetz Es war das siebte Herbstfest, für das zu Sonntag auf das Gelände der Gehölzsammlung „Arboretum Lüttgen Dreetz“ eingeladen wurde. Doch selten zuvor standen dort Jagdhunde derart im Mittelpunkt wie dieses Mal. „Das ist dem Engagement der Hundeführerin Anja Baumann aus Gartow zu verdanken“, erklärte Roland Protz von der Landeswald-Oberförsterei Grünaue, zu der das Arboretum gehört.Ob Langhaar, Kurzhaar oder Rauhaar: Teckel beziehungsweise Dackel fehlen natürlich nicht, wenn es um Jagdhunde geht.

 

Die Vierbeiner verschiedener Rassen zeigten, was sie drauf haben. Um Wild bei einer Nachsuche aufzuspüren oder es etwa durch ein Maisfeld zu „drücken“, braucht es schließlich ziemlich viel Hunde-Disziplin. Und weil das mittlerweile angesichts immer „hartnäckiger“ Wildschweine zum Beispiel längst nicht mehr ganz ungefährlich ist, wurde sämtliche Ausstattung drumherum erklärt – von relativ bissfester Kleidung bis hin zu Ortungstechnik für abhandengekommene Hunde.

 

Sieben Jagdhornbläsergruppen kamen nach Dreetz, spielten einzeln und auch gemeinsam.

Für die Musik sorgten wie immer ein halbes Dutzend Jagdhornbläsergruppen. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen, etwa aus Kyritz, Pritz­walk, aber auch Berlin. „Viele nehmen einen weite Anreise auf sich, obwohl sie hier kein Honorar bekommen“, erklärte Revierförster Protz dankend und auch mit Blick auf die vielen weiteren Mitorganisatoren vom Dorfförderverein Dreetz über die Jäger, die Trophäen und Fallensysteme erklärten, bis hin zu den Helfern am Backofen.

 

Ein Herbstfest ganz im Zeichen der Jagd: Trophäen wurden erklärt.

Auf dem Gelände folgen nun am ersten Sonntag im November die traditionelle Hubertus-Messe und am dritten Advent der Weihnachtsmarkt. Dann naht das Veranstaltungsjahr 2018. Es beginnt in Dreetz wie immer mit dem MAZ-Osterspaziergang.

 

Von Matthias Anke

 

 

 

Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Jagdhunde-beim-Herbstfest-im-Mittelpunkt

 

 

 

 

Tierischer Spaß rund um das Arboretum Dreetz

Ostern 2017 1
Beim 25. MAZ-Osterspaziergang spielte das Wetter erst nicht mit, doch dann kam mit Klärchen beste Laune auf in Lüttgen Dreetz. Wie gewohnt kamen die Gäste auf dem Gelände und den Wanderungen drumherum voll auf ihre Kosten. Am Rande wurde jedoch bekannt, dass es dieses Jahr zum ersten Mal kein „Arboretumfest“ geben wird. Dafür aber laden die Dreetzer andernorts ein.

Irgendwo bei 250 lag die Besucherzahl am Karsonnabend beim diesjährigen MAZ-Osterspaziergang in Dreetz und damit im unteren Bereich in der Geschichte dieser Wanderungen. Kein Wunder, hatten doch viele Wetterdienste 100 Prozent Regenwahrscheinlichkeit für die Mittagszeit angegeben. Doch Kenner wissen: Der Spaziergang erfolgt bei jedem Wetter. Es braucht dann nur die richtige Kleidung. So ist das seit 1993 schon. Selbst Schneetreiben gab es einst. Und weil trotzdem immer durchgehalten wurde, konnte auch diese Jubiläumswanderung starten: Es war die 25. Aktion ihrer Art.

Dass aber es noch kein ganzes Jahrzehnt ist, dass die Wanderung in Lüttgen Dreetz erfolgt, erfuhren die Gäste in einer kleinen Rückschau. Erinnert wurde daran, wie alles anfing, und zwar mit der Idee von MAZ-Kollegen rund um den früheren Kyritzer Redaktionsleiter Wolfgang Hörmann, einfach mal selbst etwas auf die Beine zu stellen. So ließ es sich am Dienstag nach Ostern schließlich auch noch über etwas anderes berichten, als fortlaufend Osterfeuer abzulichten.

Weiterlesen: Bericht vom Osterspaziergang 2017

Buntes Kinderfest im Arboretum

 

Dreetz Zu jeder Jahreszeit ist im unweit von Dreetz gelegenen Arboretum immer wieder etwas los. Man denke da nur an den MAZ-Osterspaziergang, der jedes Jahr viele hundert Besucher anzieht oder an die ebenfalls gut besuchte Hubertusmesse und den Weihnachtsmarkt. Buntes Kinderfest im Arboretum pdaArticleWide

 

Am Sonnabend lud der Neustädter Kinderladen als Danksagung anlässlich seines fünfjährigen Bestehens zum Kinderfest ins Arboretum ein. Frauen mit Kindern unterschiedlichen Alters hatten damals die Idee, etwas für Eltern und Kinder aus Neustadt und Umgebung zu tun. Daraus erwuchs der Kinderladen nebst Kreativwerkstatt mit Workshops. 

 

Mindestens 100 Kinder samt Eltern und Großeltern folgten der Einladung zum Fest trotz ungemütlichen Herbstwetters. Im Arboretum erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Auf der Bühne zog der Zauberer „Greywuschel“, alias Ursula Stöter, vom Hobbyzoo Krangen, die Kinder mit einer amüsanten Show in den Bann. Mit von der Partie waren Frettchen, Hühner und Ratten.

 

Beim Kreativladen selbst konnten die Kinder an mehreren Ständen basteln, malen, spielen oder sich ein Tattoo anmalen lassen. Im großen Holzpavillon gab es einen Bücherflohmarkt. Den Erlös daraus spendete der Kinderladen der Dreetzer Kita.

 

Zudem machte dort die Klasse 1a der Neustädter Grundschule einen Kuchenbasar, um die Klassenkasse aufzubessern. Nach dem Bühnenprogramm des Zauberers wurde die Hüpfburg aufgeblasen und der Reiterhof Neumann aus Dreetz bot den Kindern Pferdereiten.

Von André Reichel

aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Buntes-Kinderfest-im-Arboretum abgerufen am 13.10.2016

1000 Gäste im Arboretum1000 Gaeste im Arboretum pdaArticleWide

Auch in seiner mittlerweile 13. Auflage zog der Weihnachtsmarkt im Arboretum von Lüttgen Dreetz wieder Menschen in großer Zahl aus der ganzen Region an. Das Programm auf der Bühne mit Joe Carpenter aus Rathenow und den Fliedertänzern aus Friesack kam genau so gut an, wie das Angebot an den zahlreichen Ständen im Holzpavillon und davor.

Weiterlesen: Bericht vom Weihnachtsmarkt 2016

Auf der Streuobstwiese des Dreetzer Arboretums können Besucher jetzt viele verschiedene Apfelsorten probieren. Seit sechs Jahren werden auf dem Gelände alte Obstsorten bewahrt. Inzwischen sind es rund 60. Die Erntezeit beginnt schon im späten Frühjahr mit den Kirschen.Apfelzeit auf der Streuobstwiese pdaArticleWide

 

Dreetz: Sie heißen Hasenkopf und Clapps Liebling, Purpurroter Cousinot und Prinz Albrecht von Preußen, Schöner von Nordhausen und Altländer Pfannkuchenapfel, und die Spätsommersonne lässt sie jetzt erstrahlen. Auf der Streuobstwiese des Dreetzer Arboretums ist die Apfelsaison voll im Gange.

Der Förster Roland Protz – er ist Hausherr des Arboretums in der Bartschendorfer Straße – zeigt sich mit dem Obstjahr schon jetzt zufrieden: „Für das Alter der Bäume haben wir ’ne ganze Menge Obst.“ Vor sechs Jahren wurde die Streuobstwiese als Teil der Gehölzsammlung eröffnet. Seit Mitte Juni die ersten Kirschen reif wurden, liefern die Bäume und Sträucher praktisch durchgehend Früchte: Stachel- und Johannisbeeren, Pflaumen und nun eben Birnen und Äpfel. Roland Protz schätzt den Bestand auf rund 60 Sorten. „Grundsätzlich sind es nur alte Sorten – und nur hochstämmige Bäume.“

apfel am baum

 

Denn die seien nun einmal typisch für so einen Standort: „Streuobstwiesen sind damals entstanden, weil man das Land gleichzeitig auch als Weide zum Beispiel für Schafe nutzen wollte.“ Aber die sollten natürlich nicht das Obst wegfressen. Auch in Dreetz stehen Weidetiere mit auf der Wiese. Doch die zwei Gotlandschafe dienen eher zu Demonstrationszwecken. „Ich kann nicht so viele Tiere halten, wie ich brauchte, um die Wiese abzuweiden“, erklärt Roland Protz. „Das macht eben sehr viel Arbeit.“

Die Streuobstwiese ist ständig gewachsen. Auch jetzt plant der Förster schon die nächste Erweiterung: eine Art Gnadenhof für Obstbäume. Protz stellt sich das so vor: „Wenn jemand sagt: Mensch, ich hab da so einen schönen alten Baum, weiß aber nicht wie ich ihn erhalten soll, dann könnten wir von Reisern in der Baumschule neue Setzlinge ziehen lassen und die hier einpflanzen.“

Unterstützt werden solche Ideen und das Arboretum insgesamt von der Forstverwaltung, von der Gemeinde Dreetz und vom Förderverein Dreetz. Er sammelt Spenden, die der Anschaffung neuer Pflanzen dienen. „Und wenn wir dann noch Paten dafür finden, ist das natürlich schön.“ Überall auf der Streuobstwiese weisen kleine Schilder auf Unterstützer hin. gotlandschaf

 

Ein gewisses Risiko gibt es dabei. Auch in der Vergangenheit ist nicht jeder Baum gediehen. „Einmal hatten wir ein Problem mit Wühlmäusen. Die haben uns zwei Bäume komplett abgefressen“, erzählt Roland Protz. „Jetzt bauen wir beim Pflanzen immer gleich einen Schutz mit ein.“ Ansonsten müssen die Bäume aber zusehen, wie sie zurechtkommen. „Wir machen grundsätzlich nichts mit Chemie. Wenn die Früchte klein sind, dann ist das eben so.“ Gewässert werde selbstverständlich. Und Reiner Lehmann, Gärtner im Ruhestand aus Wusterhausen, kümmert sich ehrenamtlich um den Gehölzschnitt. „Gute Tipps gibt er uns auch“, sagt Roland Protz.

Er selbst findet die aktuelle Apfelschwemme zwar ganz nett, seine Lieblingsfrucht ist aber die Quitte: „Wenn man die einkocht, ist das superlecker als Chutney – zum Beispiel zu Wild.“ Generell dürfe auf der Wiese jeder Besucher jede Frucht probieren – „aber nicht eimerweise wegtragen“.

Von Alexander Beckmann

 

Aus http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Apfelzeit-auf-der-Streuobstwiese

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